Studium der Psychotherapiewissenschaft

Das Studium der Psychotherapiewissenschaft

Das Studium der Psychotherapie richtet sich nach österreichischem Recht und endet daher mit einem österreichischen Hochschulabschluss. Die nachfolgende Zulassung zum Psychotherapeuten in Deutschland setzt weiterhin die vorherige Eintragung in die österreichische Psychotherapeutenliste sowie gegebenenfalls die Ableistung eines Aufbaulehrgangs oder einer Eignungsprüfung voraus.

Es wird kein Numerus Clausus (NC), der in erster Linie Schulnoten berücksichtigt, als Aufnahmekriterium herangezogen, sondern ein qualitatives Aufnahmeverfahren durchgeführt: zwei Gespräche mit erfahrenen PsychotherapeutInnen sowie ein eintägiges Gruppenseminar sollen den KandidatInnen ermöglichen, ihre Motivation zu klären sowie die Voraussetzungen für dieses Studium zu vermitteln.

Univ.-Prof. Dr. Georg Franzen, Departmentsleiter Psychotherapiewissenschaft an der SFU Berlin:

Methodische Schwerpunkte werden nach den ersten vier Generalsemestern durch die Psychoanalyse oder die Verhaltenstherapie gesetzt, weitere schulenspezifische Schwerpunkte wie Personzentrierte Psychotherapie, systemische Psychotherapie oder Gestalttherapie sind in Vorbereitung. Wir verfolgen in der Ausbildung ein pluralistisches Methodenmodell, das bereits im Bakkalaureat ein „Über den Zaun schauen“ ermöglicht.

 

Ihre Vorteile

Was zeichnet das Studium der Psychotherapiewissenschaft an der SFU Berlin aus?

  • Engagierte Lehre und Forschung
  • Praxisbezug ab dem 1. Semester an der SFU
  • Individuelle Betreuung
  • Lernen in Kleingruppen
  • Persönliche Kontakte zu den Lehrenden
  • Frühe Einbindung in Forschungsprojekte als Tagesstudium ODER berufsbegleitend

                      

 

Aufbau des Studiums

A) Theoretische Themenschwerpunkte

A1) Theorie aus Grundlagenwissenschaften

Zugehörige Module:
Psychologische Grundlagen
Medizinische Grundlagen

A2) Theoretische Konzepte in der Psychotherapie

Zugehörige Module:
Theoretische Grundlagen der Psychotherapie

A3) Klinische Konzepte in der Psychotherapie

Zugehörige Module:
Praxeologie

A4) Methodenlehre

Zugehörige Module:
Methodenlehre

A5) Gesetzliche und gesellschaftliche
Rahmenbedingungen von Berufsausübung,
Lehre und Forschung

Zugehörige Module:
Sozialwissenschaft und Rahmenbedingungen

B) Praxisbezogene Themenschwerpunkte

B1) Zur Persönlichkeitsentwicklung:

Zugehöriges Modul:
Persönlichkeitsentwicklung

B2) Zur klinischen Anwendung von Psychotherapie – zum Erwerb und zur Erprobung praktischer Kenntnisse

Der Erwerb schrittweise aufbauender praxeologischer Kenntnisse bildet einen weiteren wichtigen Teil des Studiums. Der praktische Anteil muss von den Studierenden extern in einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens absolviert werden.

Für den Schwerpunkt “Psychotherapie” muss dieses Praktikum in einer gewählten Psychotherapiemethode absolviert und reflektiert werden.

Richtlinien für das externe Praktikum:
Das Praktikum ist in einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens zu absolvieren.

Die Auswahl der Einrichtungen erfolgt in Orientierung an der Liste für das psychotherapeutische Propädeutikum des Bundesministeriums für Gesundheit, beziehungsweise stehen auch Einrichtungen der Kooperationspartner der Privatuniversität zur Verfügung.