Psychologische*r Psychotherapeut*in (TP)

Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

Im Mittelpunkt der tiefenpsychologischen Behandlung steht die Persönlichkeitsentwicklung und Lebensgeschichte, da sich aktuelle Konflikte hier wiederspiegeln. Die Bearbeitung der aktuellen neurotischen Konfliktsituation und der dazugehörigen Symptome erfolgt unter Beachtung der Beziehungskonstellation zwischen Patient*in und Therapeut*in.

Methodische Schwerpunkte
Der methodische Schwerpunkt unserer Ausbildung ist an den psychodynamischen Verfahren der Psychoanalytischen Selbstpsychologie (Heinz Kohut), der Analytischen Psychologie (C.G. Jung) und der Neopsychoanalyse Erich Fromms orientiert. Auch kreativitätsorientierte Methoden werden eingesetzt. So kann zum Beispiel die Betrachtung oder Visualisierung eines Bildes, eine Geschichte, ein Märchen oder ein Symbol die Verbalisierung von Erlebnisinhalten unterstützen. Damit wird eine Entlastungsmöglichkeit (Katharsis) geschaffen. Eine kreative Dynamik wird gefördert. Hilfreich sind auch Tagtraumtechniken wie das Katathyme Bilderleben (H. Leuner), die Aktive Imagination (C.G. Jung) und die Arbeit mit Symbolen. Multimodale kunsttherapeutische und hypnotherapeutischen Verfahren im Rahmen der Traumatherapie finden ebenfalls Berücksichtigung.

Staatlich anerkannte Ausbildung
Das Psychotherapeutische Lehrinstitut der SFU Berlin bietet eine vollumfassende Psychotherapieausbildung im Sinne des „Scientist-Practioner-Modells“ an. Die Ausbildung orientiert sich an den Ausführungsbestimmungen des Psychotherapeutengesetzes nach §8. Das Lehrinstitut ist Mitglied der DFT: Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie/Psychodynamische Psychotherapie (DFT) e.V.